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Brisbane - Bangkok - (Flughafen Kloten....)

Jaja der Virus war wohl doch etwas staerker als ich erst dachte, so verbrachte ich die meiste Zeit in Brisbane im Bett. Ok. zugegeben, zur Abwechslung war ich doch auch ab und zu auf dem Wc. Das waren also meine letzten Tage in Australien...

Wieder einigermassen fit ging ich dann spaet am Abend zum Flughafen, wo ich mich mit verschiedenen Leuten anfreundete (wahrscheinlich war ich so bleich, dass alle mit mir Mitleid hatten...). Der Neunstunden-Flug verging dann wie im Flug (welch Ironie), und ich kam relativ fit und ausgeschlafen in Bangkok an. Das Abenteuer Thailand kann also beginnen...

Schon nur ein einigermassen billiges Taxi zufinden, dass einem auf direktem Weg zum Guesthouse bringt war ein Erlebnis fuer sich. Die naechsten Tage, die ich wieder mit Marie und ihrer Freundin verbrachte, waren ein Abenteuer. Wir erlebten in kurzer Zeit so viele Sachen, wie kaum zuvor waehrend meiner Reise. Leider habe ich im Moment nicht die Zeit zum alles genauer zu schreiben, jedoch kurz die Highlights: Tuk Tuk Fahrten, Weekendmarket, Bootsfahrt, verschiedene Tempel und natuerlich das Handeln mit den Verkaeufern...

Es gibt viel zu erzaehlen....und wie es der Zufall so will, bin ich schon bald (in wenigen Stunden...) wieder in Basel! Wer also Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen in den naechsten Tagen mal bei mir vorbei zu schauen. Ich wuerde mich sehr freuen, euch von meinen Reisestories zu erzaehlen und natuerlich habe ich auch einige Fotos zu zeigen.

Dies ist wohl vorerst mein letzter Blogeintrag <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/frown.gif" border="0" />, ihr muesst also warten bis zu meiner naechsten Reise <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/smile.gif" border="0" />!

 

Also dann bis bald, ich freue mich euch alle wieder zu sehen!!!

<img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/applause.gif" border="0" /><img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/love.gif" border="0" /><img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/applause.gif" border="0" />

 

 

Fazit:

  • No Tuk Tuk, no Taxi, no frog...
  • I'm leaving on a jetplane, don't know when i'll be back again...
  • They are my friends, no tourists!!!!
  • Ich bin nicht das letzte mal in Asien gewesen...

 

 

20.5.08 11:07


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Darwin-Brisbane-Fiji-Brisbane

Nach so viel Zeit mit den irren Iren bin ich wirklich reif fuer die Insel! Also beschloss ich ein paar Tage im sonnigen Fiji am Strand mit suennelen zu entspannen. Ich nahm den Flieger nach Brisbane und dann direkt nach Nadi. Dort angekommen konnte ich meinen Augen kaum trauen und ehrlich gesagt kann ich es auch heute noch kaum fassen, es regnete in Fiji! Ich dachte mir aber noch nicht viel dabei und machte mich auf den Weg zu den Yasawa Inseln (von welchen ich 4 bereisen moechte).

Was mich die naechsten 10 erwartete hatte nun wirklich nichts mit dem Traum der Insel zu tun! Die ersten 5 Tage regnete es nur einmal, dafuer andauernd! Dazu kam, dass alles was ich dabei hatte natuerlich auch nass war. Am sechsten Tag schien zum ersten mal die Sonne, ich konnte, welch Glueck, auch ein paar Stunden an der Sonne liegen, bevor mich dann ein uebler Virus ins Bett legte! Mir blieb nicht viel anderes uebrig, fuer die letzten 4 Tage, als rum zu liegen und aufs Wc zu rennen! Naja das war also der Traum von der Insel...

Wieder zurueck in Brisbane angekommen, machte ich mich auf den Weg zum Arzt (dem passierte das gleiche, als er in Fiji auf Hochzeitsreise war...), der mir Antibiotika verschrieb. Nun gehts mir bereits ein bisschen besser.

16.5.08 11:19


Darwin-Kakadu NP-Litchfield NP-Darwin

So, nach langem hin und her haben sich Marie und ich entschieden nun doch keine gefuehrte ueberteuerte Touritour mitzumachen. Wir mieten mit zwei anderen Iren (Paul and John) ein Auto und machen das ganze auf unsere Weise. Mit im Gepaeck haben wir ein Zweimannzelt, 3 Schlafsaecke, viel Antiinsektenspray (scheinbar koennen die Insekten hier besonders aggressiv sein...), viel Essen und auch mehr als genug Getraenke fuer die naechsten 4 Tage im Busch.

Nun, so machten wir uns gut vorbereitet auf unseren Trip. Im Auto wurden dann zuallererst die Regeln des Djs geklaert. Jeder hat ein Veto, wenn alle aufgebraucht sind, wir der DJ gestuerzt! Es herrschen also strenge Regeln (hmm, irgendwie erinnert mich das an die Schule...). Wir haben es dann doch noch am selben Tag in den Kakadu Np geschafft, obwohl wir den Sonnenuntergang verpasst haben, und wir schlagen unser Nachtlager auf. Doch schon nach kurzer Zeit stellen wir fest, dass diese Nacht wohl sehr kurz werden wird. Wir sind umgeben von Millionen von gemeinen blutruenstigen Moskitos (irgendwie erinnert mich dies an Neuseeland). So entschliessen wir uns, das Zelt zu dritt zu teilen und einer muss im Auto schlafen! Von schlafen ist jedoch gar keine Rede, denn im Zelt und auch im Auto ist es bruetend heiss, die Moskitos trotzdem ueberall und Paul schnarcht uns die Ohren voll. Am Morgen sind irgendwie alle ein bisschen gereizt, und einstimmig entschliessen wir uns von diesem Ort zu fluechten...

Wir besuchen dann trotzdem verschiedene Orte mit wunderschoenen Felsbemalungen und unternehmen kleinere Wanderungen. Am Nachmittag plantschen wir im Swimmingpool beim Roadhouse. Etwas enttaeuscht vom Kakadu Np mit den vielen geschlossenen Pfaden entschliessen wir uns dann am naechsten Tag in Richtung Litchfiel NP zu fahren.

Dort angekommen fuehlen wir uns wie im Paradies! Wir koennen in natuerlichen Pools direkt bei den Wasserfaellen baden. Das beste kommt noch, wir sind dort ganz alleine und es hat keine laestigen Moskitos! Wir entschliessen uns die naechsten 2 Tage mit baden, geniessen und unter dem Sternenhimmelschlafen zu verbringen. Woaw Litchfield ist ein echt ein schoener Platz.

Wir haben es ziemlich lustig zusammen, machen viele Witze ueber die Iren und natuerlich auch ueber die Schweizer, obwohl ich sehr gefordert bin mit den drei sprachlich (und auch anders...) mitzuhalten (fuer Lehrer: in Irland spricht man Englisch mit einem starken Akkzent!). Am Ende aber wuerden die drei mir aber alle den irischen Pass geben, schliesslich bin ich nun doch schon fast eine Irin, so lange wie ich schon von Iren umgeben bin.

Nachdem wir das Auto dann wieder abgeben mussten, gingen wir alle zusammen nochmals richtig essen und natuerlich auch ein (...) Bier trinken. Dann hiess es Abschiednehmen, denn ich muss zum Flughafen um nach Fiji zu fliegen!

16.5.08 07:56


Cairns-Alice Springs-Ghan Train-Darwin

Nachdem ich den Flieger von Cairns aus in Richtung Alice Springs genommen habe, buchte ich eine gefuehrte 3 Tages Tour zum Uluru, den Olgas und zum Kings Canyon! Natuerlich war ich sehr gespannt auf die verschiedenen Leute auf der Tour, war dann auch sehr positiv ueberrascht (nicht so wie auf dem Boot bei den Whitsundays)! Ich verbrachte 3 super Tage mit richtig lustigen Leuten von der ganzen Welt! Der Sonnentuntergang beim Uluru und natuerlich die Wanderung bei den Olgas waren ein richtiges Highlight und die Fahrt im Bus mit Singen und Hangmanspielen war einfach nur Fun pur!

Am folgenden Tag nahm ich dann den beruehmten Ghan-Train nach Darwin. Die Fahrt dauerte 24h und da wir 3 Stunden Verspaetung hatten, sogar 27h! Naja, das wuerde ja noch gehen (obwohl ich zuwenig Bewegung hatte :-) ) aber hinter mir sass eine Familie mit schreinenden Kleinkindern. (Sowas sollte in einem solchen Zug doch einfach verboten sein !!!)

Nun bin ich schon seit 3 Tagen in Darwin und bin am Schwitzen, denn es ist extrem tropisch heiss hier! (Obwohl hier Winter ist...)Marie, die Irin, ist gestern auch angekommen. Wir werden jetzt fuer ein paar Tage gemeinsam die Gegend unsicher machen.

Ps:

Was vielleicht einige von euch interessiert, ich habe in den letzten Tagen einige Zeit im Internet verbracht und habe alle meine restliche Zeit meiner Reise verplant! So werde ich naechste Woche fuer 10 Tage nach Fiji reisen, dort einige Inseln besuchen und einfach ein bisschen am Strand liegen :-) Dann gehts noch fuer einen kurzen Abstecher nach Thailand und am Mittwoch, 21. Mai 2008, werde ich fruehmorgens am Flughafen Kloten wieder in der Schweiz landen! Natuerlich ist ein Empfangskomitee herzlich willkommen :-)

Ich freu mich schon all die bekannten Gesichter wieder zu sehen!!!

29.4.08 07:46


Cairns und der schmerzliche Abschied von Regi

Es sind Geruechte im Umlauf, dass sich das glueckliche Reisepaar Regulisa letzten Montagmorgen in aller Herrgottsfruehe unter dramatischen Umstaenden getrennt habe! Es gibt Augenzeigen die behaupten, es seien sogar Traenen geflossen. Seit nun schon einer ganzen Woche gehen die beiden getrennte Wege und scheinen sich mit verschiedenen Aktivitaeten abzulenken. Regula habe sich mit einem Frustshopping in Perth die Zeit vertrieben, Lisa hingegen hat sich mit einem Tauchgang beim Great Barrier Reef und einem Trip zum Cape Tribulation aufgeheitert!

Die gemeinsame Reisezeit hat jedoch viele (...) Erinnerungen hinterlassen....

1.) die meist gesagten Worte:

  • "Wele Smoothie nemmsch du?"
  • "Fentsch das oebertrebe?"
  •  "Frogsch DU?!"
  • "Wart, e froge mol..."
  • "Abbiege! Do esch der Billabong/Rip Curl/Quicksilver/City Beach!"
  • "Het DER oepper gschrebe?"
  •  "Achtong! Do choennts Schlange ha!" "BUUUUHHH!!!"
  • "Fentsch das ned doof?"
  • "Hey, lueg mol dae uf 6 Uhr/9 Uhr/12 Uhr/...!"
  • "Hesch s Liecht secher ned lo broenne?"
  • "Het aecht dae es Oeberbroeckigskabel?"
  • "Was hesch hoet zNacht troeimt?"
  •  "Was soelli hoet alegge?"

2.) die meist gehoerten Worte:

  •  What's your name?..........What?!.........Can you spell it?"
  • "No worries."
  • "What do you wanna drink?"

3.) die Highlights:

  • Milford Sound (...schoener Taaaaaag!),
  •  Queenstown (..........),
  • Queen Charlotte Track (...mit Velo- und Kayaktrip...),
  • Great Ocean Road (...mit Schlaengli...),
  • Byron Bay (....Wicked Paradise...),
  • Lady Musgrave Island (...mit Cookie Monster...),
  • Whitsunday Islands (...und alles, was dazu gehoert...),
  • Australian Zoo (...mit Wombat auf allen Vieren...)

4.) die Lieblingssongs:

  • I'm stuck in a moment and can't get out of it (...wie wahr, wie wahr...),
  • How to save a life (...ja, wenn ich das wuesste!),
  • E wett i waeaeaeaer, di Teddybaeaeaer (...das ist natuerlich ein bloeder Witz!)

5.) die Lieblingsnahrung:

  • neuseelaendisches Muesli mit joghurtummantelten Boelle (...spaeter nur noch Boelle...),
  • Sushi (...vor allem die Teile mit Lachs und Avocado!),
  •  Mangos (...fuer Lisa moeglichst hart wie Stein, fuer Regi am liebsten an der Gaehrungsgrenze...)
  • und nochmals Sushi (...davon kann man nie genug essen!)

6.) die Lieblingsschlafplaetze:

  • Ueberall dort, wo der Sternenhimmel gut sichtbar ist und man keine Angst vor Schlangen unter der Picknickdecke, amocklaufenden Flughunden oder nervenstrapazierenden Zeitgenossen haben muss.

 7.) die bewegensten Momente:

  • Abgesehen von der schmerzhaften Trennung in Cairns faellt uns da einmal mehr das Schnorcheln inmitten der vielen bunten Fischli ein (...alle weiteren bewegenden Momente sind induviduell verschieden...).

 8.) das Lieblingsgetraenk:

  • Green Tea Mango Mantra (Original Size!)

9.) die Lieblingsmomente:

  • schnorcheln mit Riesenschildkroeten rund um die Lady Musgrave Island ("Die het mi im Fall agluegt!"
  •  20-minuetiger Rundflug ueber Fraser Island ("YYYYYHHHHAAAAAA!"
  • etliche Sonnenuntergaenge (...am liebsten mit einem Woodstock in der Hand...)
  • beinahe allabendliche Beobachtungen des Sternenmeers ("E ha en Schtaernschnuppe gseh!"
  • Mitternachtsbad in Town of 1770 (...siehe vorherige Klammerbemerkung...)
  • Kayakfahren in Neuseeland (...mit Privatstrand...)

10.) die Lieblingsduschen:

  • klarer See in Autobahnnaehe, irgendwo im schoenen Neuseeland (...die nach uns aufkreuzenden Fischer hatten wohl weniger Freude an den Schaumkronen im Wasser...)
  • ruhig dahinfliessendes Baechli, ebenfalls irgendwo im Kiwiland (...da floss der Schaum wenigstens schnell ab...)
  • auf einem Steg beim Queen Charlotte Track (...gehoert ebenfalls in die Kategorie "schoenster Haarschneideplatz"...)

11.) die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Ein Wombat erkennt man auch auf dem Ruecken als Wombat.
  • Die Australier sind noch durchgeknallter als wir.
  • Im Falle einer Autopanne reicht es in Neuseeland, an den Strassenrand zu stehen und hilflos zu laecheln.
  • Duschen ist ueber laengere Zeit nicht nur in einer Dusche moeglich.
  • Australier, Iren und Englaender trifft man hoechst selten nuechtern an.
  • Townsville und Byron Bay haben in vielen Hinsichten einiges zu bieten.
  • Wenn man in Australien nach 10 Uhr abends auf einem Campingplatz eintrifft und vor 8 Uhr morgens wieder verschwindet, ist das Campen gratis (...oder wir haben da was falsch verstanden...).
  • Auf Campingplaetzen hat es in der Regel sehr viele Rentner und Kinder.
  • Wir wuerden noch als 18-Jaehrige durchgehen.
  • Muesli mit Wasser an Stelle von Milch ist auch geniessbar.
  • Wicked-Camper fahren bergauf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,5 km/H.
  • Haare schneiden ist gar nicht so schwierig.
  • Die Person, welche im OK-Tratschheftchen das Horoskop schreibt, kennt uns anscheinend gut.
  • Nicht jeder Sushi-Laden ist zu empfehlen.
  • Muesli mit Boellen kann man auch ueber mehrere Tage hinweg zweimal essen.
  • Muffins, die beim Free Food stehen, darf man essen.
  • Den Job kuenden und durch die Welt gondeln ist toll (...solange das Geld reicht...)!

FAZIT ALLER FAZITE:

17.4.08 09:42


Airlie Beach-Whitsunday Islands- Airlie Beach-Mission Beach-Cairns

Als kroenenden Abschluss unserer unglaublich aufregenden, spannenden, lehrreichen, sonnigen, maennerreichen, beachigen, surfigen, campervanigen, sonnenauf-und untergangsreichen, shoppingreichen, smoothietrinkenden, humorvollen, traenenreichen, vorlachendiebauchmuskelnstraffenden, braeunenden, tierischen und einfach unuebertreffbaren 3 Monate, goennen wir uns einen 3-taegigen Segelturn rund um die Whitsunday Islands. Zwar vergehen zwischen Buchen und Segeln 2 Tage, doch die wissen wir gut zu ueberbruecken. Untertags geniessen wir die Sonne mit einem Smoothie und am Abend nutzen wir die kuehleren Stunden fuer ein oder auch mehrere Bierchen (naehreres wollen wir an dieser Stelle gewollt verschweigen).

Nun, dann ging's am Montagmorgen augenringlos (oder auch nicht) los in Richtung Hafen. Unsere Erwartungen sind hoch, doch werden diese nicht so ganz erfuellt. Mit uns an Board sind zwei egoistische Israelinnen (die eine hinterlaesst Kratzspuren auf Regis Oberschenkel), drei junge Englaenderinnen (keine Ahnung wie die heissen), ein pruedes schweizer Paerchen (sie labert uns den ganzen Tag voll), ein in Shanghai lebender Mr. Schweiz (nimmt jede weibliche Gelegenheit wahr), ein durchgeknallter Ire (wird spaeter aus einer Bar geworfen), ein englischer Lehrer (I wett i waer ae Teddybaer...), eine sympathische Irin (sehr trinkfreudig), ein verheirateter Captain (wortkarg) und der gutaussehende Skipper Zac (der aufgehende Stern am Himmel). Wir haben aber trotzdem unser eigenes Fest an Board und gehen mit den vielen bunten Fischli schnorcheln, bestaunen das Sternenmeer, zaehlen die Sternschnuppen, halten die Yacht in Balance, unterhalten saemtliche Passagiere, duerfen den Macigstick halten und versuchen zusammen in einem Schlafsack auf der 90 cm breiten Koje zu schlafen (so nahe waren wir uns noch nie). Das wuerde also nicht jeder mitmachen!

Gluecklich, wieder festen Boden unter den Fuessen zu haben, schaukeln wir am Abend in eine Bar, wo wir mit einigen Passagieren der Eureka 2 die letzten 3 Tage Revue passieren lassen. Dabei schwingen (Lisa wuerde an dieser Stelle sagen "schlagen" wir das Tanzbein, beobachten etliche Flirtversuche des Mr. Schweiz, amuesieren uns ueber den irren Iren und freunden uns mit seiner Landesgenossin an. Diese nehmen wir an den zwei folgenden Tagen auch in unserem Van mit (und das duerfen nur Auserwaehlte!) bis nach Cairns. Auf der Fahrt dahin ueben wir uns als Airband und haben auch sonst viel zu lachen. So kommt wenigstens keine allzu grosse Ferienendstimmung auf. Das sparen wir uns bis ganz zum Schluss auf und der kommt noch frueh genug!

Fazit:

  • Dae schnarcht bestimmt!
  • I'm a weirdomagnet!
  • Stoend die Muffins bim Freefood?
  • Nei, dae isch z jung...
  • Isch das jetzt d Situation?
  • Augecheck!
  • This girl is fucking brown!
  • A fucking Lemonade, please!

13.4.08 08:29


Noosa Heads-Harvey Bay-Fraser Island-Bundaberg-Town of 1770-Lady Musgrave Isalnd-Airlie Beach

Ein samichlausaehnliches Gebimmel reisst uns auf dem Campingplatz in Noosa Heads jaeh aus dem Tiefschlaf. Genervt fangen wir reflexartig buenzlischweizermaessig an zu fluchen. Dies war ein gravierender Fehler! Denn ein muedes Winken aus unserem Vanfenster genuegt und ein netter, junger Herr serviert uns die sonntaeglichen Gipfeli direkt ins Schlafgemach. So ein Service wuenschen wir uns jeden Morgen (fuer Mamis: Zopf geht auch!). Noosa Heads hat aber auch sonst noch so einiges zu bieten: schoene Sonnenuntergaenge, lange Straende, Urwald, Shoppingmoeglichkeiten, gutes Essen, Campingplatz am Meer, lustige Rentner und sonst noch so einiges.

Der Campingplatz in Harvey Bay ist vor allem wegen dem netten Personal und dem gratis Fruehstueck ein Highlight. Ersteres ist jetzt moeglicherweise den Job los, da es unbedingt mit uns bis in alle Nacht noch ein Bierchen trinken wollte. Aber ohne Job lebt es sich ja bekanntlicherweise auch ganz gut...denn so koennen wir einen Tagesausflug auf Fraser Island machen (fuer Lehrer: die ganze Insel besteht aus Sand). Schon frueh an diesem Morgen wird uns klar gemacht, in welcher Gefahrenzone wir uns da befinden. Denn auf der Insel leben 7 der 10 gefaehrlichsten Schlangenarten (fuer Geschwister: ein Biss fuehrt innert Sekunden zum Tod...krass, hm?!) und wir muessen staendig mit Angriffen wilder Dingos rechnen. Der Fluchtweg ueber das Meer waere auch sinnlos, denn hier wimmelt es von diversen Haiarten, toedlichen Quallen und falls wir dies alles irgendwie ueberleben wuerden, waere da immer noch die Stroemung, welche uns in die Tiefen des Ozeans reissen wuerde. Da bleibt uns ja wohl nur noch ein Flug in den Luftraum uebrig und wir nutzen die seltene Chance (...mit unserer reflexartigen Reaktion...), einen 20-minuetigen Rundflug mit einem einzigartigen Buschpiloten ueber die Insel zu machen (fuer Papis: wir starten und landen am Sandstrand). Nach einer Zwischenverpflegung am Lehrertisch geht es weiter zum Lake Mc Kenzey (fuer Lehrer: dies ist einer der 7 schoensten Badeorte der Welt). Dort reiben wir uns als erstes kraeftig mit Sand ein, da uns versichert wird, dass wir danach 10 Jahre juenger aussehen. Gewirkt hat es natuerlich und auch sonst war das Baden ein "Traeumli". Auf der Rueckfahrt freunden wir uns mit drei Hollaendern an, mischeln das ganze Boot auf und stossen mit ihnen abends auf unser Abenteuer an.

Einem Tip unserer neuen Freunde folgend, landen wir im Touricenter von Bundaberg, wo man die Moeglichkeit haben sollte, die frisch geschluepften Meeresschildkroetchen zu beobachten. Dafuer sind wir aber leider 2 Tage zu spaet. Voellig enttaeuscht schlendern wir dem Postkartenregal entlang, wo uns der Anblick einer einsamen Insel Trost spendet. Da wollen wir hin! Gedacht, gebucht. So fahren wir noch am selben Tag nach Town of 1770, dem Ausgangspunkt unserer Inselexpedition. In dieser Nacht koennen wir vor lauter Aufregung kaum schlafen (fuer Lehrer: so fuehlen sich eure Schueler vor Schulreisen) und wachen schon mit dem ersten Lichtstrahl auf. Endlich geht es los zur Lady Musgrave Island (fuer Lehrer: hier faengt das Great Barrier Reef an). Gewappnet mit Reisetabletten und Bikini stuerzen wir uns ins Vergnuegen. Zwar versichert uns die Schalterlady, dass die See heute ruhig sei, jedoch koennen wir das etwas spaeter mit blassgruenen Gesichertern nicht so ganz bestaetigen. Beim Anblick "unserer" Trauminsel kehrt die Farbe, dicht gefolgt von der Euphorie, wieder zurueck. Da juckt es uns so in den Beinen (...nicht nur wegen den vielen Mueckenstichen...), dass wir kaum Sekunden spaeter mit Schnorchel, Taucherbrille und Flossen ins lauwarme Nass springen. Da bleibt uns glatt der Atem weg! Hunderte, wenn nicht tausende, kleine buntgestreifte Fischchen schwaenzeln um uns und die vielen bunten, atemberaubenden Korallen herum. Wir vergessen in dieser Traumwelt voellig die Zeit und haetten dabei fast den Inselrundgang verpasst. Hier lernen wir so einiges ueber dieses kleine Paradies und koennen sogar noch einen japanischen "Paradiesvogel" mit Hut beobachten. Zurueck auf dem Schiff verschlingen wir einen Lunch und sind danach wieder die ersten, die ins Wasser zurueck springen. Uns stockt schon wieder der Atem! Denn nun schwimmen auch noch riesige Wasserschildkroeten mit uns mit! Wir sind so ueberwaeltigt von der ganzen Unterwasserwelt, dass wir uns am liebsten von der Gruppe davongeschlichen und die Campmoeglichkeit auf der Insel wahrgenommen haetten. Aber wir zwei "Schisshasen" haben etwas Angst vor den Kannibalen und Piraten (...Captain Jack laesst gruessen...). So muessen wir wohl oder uebel mit dem Schiff die ruhige Rueckkehr antreten und geniessen dafuer die frische Brise auf dem Sonnendeck.

Puenktlich zum Sonnenuntergang sind wir zurueck auf dem Campingplatz am Strand und sitzen mit einem Bierchen auf den Picknickdecken (...alias Flugzeugdecken...) in der vordersten Reihe. Die Stimmung unter dem roetlich gefaerbten Himmel ist perfekt, als eine Gruppe Delfine vor uns vorbeischwimmt. Wir sind so entzueckt vom ganzen Tag, dass auch wir spaeter unter dem gigantischen Sternenhimmel ein naechtliches Bad nehmen. Wir sind uns einig, dass die letzten 12 Stunden zu den besten des ganzen Reisejahres gehoeren. Und so "pfueselen" wir gluecklich und zufrieden in unserem heimeligen Van ein (Schloof guet, traeum suess und schtreck d Fuess!).

Fazit:

  • Wink, denn gits es Gipfeli as Bett!
  • Die pensionierten Australier sind die groessten Unruhestifter auf den Campingplaetzen.
  • Die spinnen, die Australier!
  • Gehoeren wir jetzt auch zum schwedischen Bikini-Team?
  • Hey, Cookie-Monster!
  • Das sind jo paradiesischi Zuest(r)aend!
  • Flughunde und Papageie(n) sind schoene Plaggeister!
  • Do choeme mir jo fascht d Traene!
  • Chani im Van zwuesche oei schloofe?
6.4.08 11:40


Byron Bay-Surfers Paradise-Brisbane-Australian Zoo-Noosa Heads

Jetzt wissen wir endlich, wo sich all die gleichgesinnten, jungen Campern mit ihren auffaellig bemalten Bueslis und den lustigen Spruechen auf den Kofferraumdeckeln versteckt haben: in dem von wunderschoenen Buchten und tropischem Regenwald umgebenen Byron Bay (fuer Lehrer: hier wuerden sich viele von eurer Art heimisch fuehlen)! Hier machen wir gleich fuer 3 Naechte Halt und lassen verdienterweise mal wieder unsere Seelen baumeln (schliesslich machen wir das ja erst seit letztem Juli). doch fangen unsere Beine schon nach wenigen Minuten des Nichtstuns zu zappeln an (boese Zungen wuerden behaupten, wir seien hyperaktiv). Das riesige Angebot lockt uns. So braeunen wir unsere braunen Koerper im weissen Sand (fuer Mamis: natuerlich mit einer dicken Schicht Sonnencreme!), erfrischen uns mit fruchtigen Smoothies, essen Sushi um die Wette, treffen Lisas Volleyballkollegin, besichtigen den oertlichen Leuchtturm (fuer Lehrer: der oestlichste Punkt des Festlandes), entwenden Nachbarns frische Milch (freundliche Zungen wuerden sagen "finden", fuehren diverse mitternaechtliche Feldversuche durch, geben fuer die Lokalzeitung Iterviews mit Fotos, bestaunen die vielen Surfer und stuerzen uns, angetan von deren Kuensten, selber in die gefaehrliche Brandung. Hier kommen Lisas paedagogische Qualitaeten mal wieder zum Vorschein, als sie dem motivierten Surfneuling Regi die ersten Surfstunden gibt. Es wird dabei viel Wasser geschluckt (fuer Lehrer: das Meerwasser hier ist aeusserst salzhaltig).

Als uns aber am dritten Morgen der Regen fast vom (vermeindlichen) Gratiscampingplatz schwemmt, ergreiffen wir die Flucht in Richtung Norden. Leider haelt sich unsere Motivation, Surfers Paradise und einen Tag spaeter Brisbane in stroemendem Dauerregen zu besichtigen, in Grenzen. Deshalb fahren wir nach 2 Tagen lieber weiter zum Australian Zoo.

Es versteht sich ja wohl von selbst, dass wir auch hier die ersten sein wollen. Puenktlich um neun Uhr morgens stehen wir aber vor verschlossenen Gittern. Huch, da haben wir wohl schon wieder eine Zeitverschiebung verpasst! Na ja, dann vertreiben wir uns halt die Zeit mit Sprungfotos vor dem Eingang. Aber schon bald merken wir, dass wir fuer einmal nicht die Verruecktesten sind, denn von unzaehligen Fotos und Statuen grinst uns der Gruender des Zoos  (fuer Lehrer: Crocodile Hunter) mit einem wirren Blick an!

Als uns dann endlich doch noch Eintritt gewaehrt wird, sind wir ueberwaeltigt vom Angebot. Eine straffe Zeitplanung ist also erforderlich: Riesenschildkroetenfuetterung, individuelle Koalafotos mit Allen auf dem Arm (joeoeoeoeoeo.....!!!), Elefantenfuetterung (wir duerfen ihm auch ein Apfelstueckli geben), Krokodilshow (das schweizer Publikum wird ignoriert), eigene Fuetterung, Fuetterung der Kangoroos (mit anderer Nahrung), Besichtigung "unseres" Wombats (im Waegeli), usw. (*). Laeck, war das ein tierisch spannender Tag!

(*) Aus Zeitmangel und spannungserhaltenden Gruenden verzichtet die Redaktion auf weitere Aufzaehlungen diverser Tiere.

Fazit:

  • Lueg mol die doert aehne haend Milch!
  • Das Krokodil haett jo es Doppelchuenni!
  • Lueg mol unsere Wombat brucht es Waegeli!
  • I fell in love with a Koala!
  • Hier kann es also auch regnen.
  • Isch das s schwedische Bikini-Team?
31.3.08 10:12


Sydney-The Entrance-Port Macquarie-Emerald Beach-Byron Bay

Ueber die Ostertage ist es gar nicht so einfach ein Zimmer mitten von Sydney zu finden (geschweige denn ein Osterei). Doch ein zweitklassiges Hotel im Citycenter gewaehrt uns drittklassigen, verkruegelten Campern doch noch eine Notschlafstelle inkl. Fruehstueck fuer zwei Naechte. Dafuer hat unser Auto ein erstklassiges Schlafplaetzchen in einem Luxusparkhaus (Parkgebuehr = 2 Hoteluebernachtngen!). Naja, wenn wir schon Geld ausgeben, dann auch richtig: der Shoppingmarathon kann beginnen (ist momentan unser Lieblingssport). Spaeter geniessen wir bei Sonnenuntergang (mit rosa Woelkchen) und (fast) Vollmond ein romantisches Tete-a-tete bei Kerzenschein und Blick auf die belauchtete Harbourbridge und das architektonisch ausgereifte Opera House (kannst du dir diese harmonische Abendstimmung jetzt vorstellen?). Um diesen Kitsch (ohne Maenner) verkraften zu koennen, trinken wir doch glatt einen "gspruetzte Wisse" auf unsere super Zeit (ohne Maenner).

Am naechsten Tag sin dwir wieder einmal der Mittelpunkt des Geschehens am oben genannten Hafen. Wie ja schon seit geraumer Zeit bekannt ist, sind wir keine Fans von "normalen" Tourifotos, sondern wir veranstalten eines einer unseren blickeaufunsziehenden Fotoshootings mit Freudenspruengen. Ploetzlich schauen wir nicht nur in unsere eigene Linse, wir sind umzingelt von Paparazzis. Geblendet stolpern wir ins naechste Kaffee und goennen uns einen kuehlen Drink.

Nach so viel Seightseeing haben wir also den Gang in die Sushi Bar verdient! Hier fuehlen wir uns wie im Schlaraffenland, denn hier fahren viele glustige Haeppli direkt vor unseren Nasen vorbei. Anschliessend koennen wir nur noch ins Kino rollen. Auch der Film dieses Abends reizt unsere Traenendruesen.

Am Tag danach machen wir eine Exkursion zum beruehmten Bondi Beach (fuer Lehrer: hier soll es die schoensten und am besten durchtrainierten Lifeguards des Landes geben). Wie wir im Nachhinein in einem unserer Coiffureheftchen nachlesen koennen (Maestro laesst gruessen), vergnuegen sich am selben Tag noch andere Beruehmtheiten am selben Strand.

Leider koennen wir uns auch an diesem schoenen Plaetzchen nicht fuer einige Tage niederlassen, denn wir wollen noch vor dem grossen Osterverkehr die Stadt dem Sonnenuntergang entgegen ueber die Harbour Bridge verlassen. Unterwegs geschehen mysterioese Sachen: nicht nur, dass wir von jensten Passanten und Autofahrern angestarrt werden, es wird uns auch noch zugewunken und drei Jungs teilen uns sogar bei ungefaehren 109 km/h auf dem Freeway ihre Natelnummer mit. Wie sich im Nachhinein herausstellt waeren die drei wohl noch eine gute Partie gewesen, denn sie sind beruehmte Rugbyspieler (oder meines auf jeden Fall).

Fuer den Ostersonntag haben wir uns dann etwas Spezielles ausgedacht: da uns momentan niemand beschenken kann und der Weg fuer den Osterhasen zu weit waere (fuer Lehrer: Australien ist ein vom Meer umgebener Kontinent und gemaess unserem Wissen koennen Hasen nicht schwimmen oder fliegen), verstecken wir uns gegenseitig ein 5 Dollar Nestli. Aus diesem Grund kann Regi nun ein Stofflaemmchen mit ins Bett nehmen und Lisa die vom neuen, leuchtend roten Ball angelockten Kindern mit den zwei Wasserpistolen in die Arme der Eltern jagen (fuer Lehrer: wir testen fuer euch schon mal die neusten Disziplinarmassnahmen aus). Ansonsten sieht unser Osterprogramm wie folgt aus: ausschalfen, ausgiebiges Zmoergelen, Osternestli suchen, suennelen, Boogieboarden und ein Barbie veranstalten. Unsere einzige Hoffnung dieses Ostersonntages ist, dass wir dafuer naechstes Jahr vom Osterhasen gefunden und doppelt beschenkt werden...

Fazit:

  • Lueg do hets bim Usgang kei Barriere!
  • Ich haett dere Verkaeuferin fast e Pfust is Gsicht gaeh!!!
  • Life is a Surfingbeach!
  • Are you sisters?
  • Huet mache mir alli Luckene dicht.
  • Go for a run!
  • Wenn das Mocchafrappucino nach Schoggi schmoeckt tuusch ihn erst am Shcluss um!
26.3.08 02:35


Robe-Great Ocean Road-Lara-Melbourne-Philip Island-Toora-Lakes Entrance-Narooma-Shoalhaven Heads-Syd

In Robe da machen wir 2 Tage Halt,
doch leider ist das Wasser am Long Beach ziemlich klat.

Auf der Great Ocean Road geht's nachher weiter,
und die vielen Turnouts stimmen uns ganz heiter.

Dort sehen wir viele schoene Sachen
und tun auch von gefaehrlichen Schlangen Fotos machen!

Die 12 Apostel erreichen wir bei Sonnenuntergang munter,
da faellt uns glatt die Kinnlade runter.

Zu einem Leuchtturm gehts spaeter weiter,
da sehen wir Koalas, der eine ist ganz heiter.

In Torquay soll's ganz schoen sein,
doch wir gehen nur wieder in die Surfshops rein.

Voellig endtaeuscht fahren wir weiter nach Lara,
dort halten wir nur, weil wir nach Melbourne wollen fahra :-)

Viel zu frueh am naechsten Morgen werden wir von einem Lastwagen geweckt,
und am liebsten haetten wir uns auch vor all den Schuelern versteckt!

In Melbourne herrscht dann grosse Hitze,
und wir machen ueber den Formel 1 GP viele Witze.

Auch hier zieht es uns natuerlich wieder in die vielen Geschaefte,
aber auch der Gang durch den Markt braucht viele Kraefte!

Der ganze Tag ist wie ein einziger Traum,
wir sind in Melbourne und das glauben wir kaum!

Die Philip Island liegt in der Naehe der Stadt,
und die Pinguine dort finden wir ganz glatt.

Zu Hunderten watscheln sie in der Daemmerung aus den Wogen,
doch kosten tut das Spektakel zu viel, das ist nicht gelogen.

Am naechsten Tag tun wir im Meer auf dem Boogie Board reiten
und uns gar nicht um die beste Welle streiten.

Der Weg zum naechsten Campingplatz
ist etwa gar nicht fuer die Katz!

Zahlen dafuer muessen wir erst am naechsten Morgen,
huchhh..., da haben wir aber andere Sorgen.

Denn in Shoulhaven Heads lockt uns der Pool,
den haben wir fuer uns alleine und das finden wir cool.

Aber an die Weiterfahrt nach Sydney muessen wir bald denken,
denn dort wollen wir uns zu Ostern ein Schoggihaesli schenken.


Fazit:

- Findsch das uebertriibe?
- Born to shop!
- Remember! Not good, not good!!!
- Meinsch ues halte die andere Luet no uus, wenn mir hei choemme?


Wildlife:

2 Spinnen (extrem haarig und gross und erst noch in Regis Dusche!)
2 Schlaengli (sicher extrem giftig und erst noch unter Lisas Picknickdecke!)
6 Koalas (davon 5 im Tiefschlaf)
31 Kangaroos (davon jedoch nur noch 2 purlimuntere)
473 Pinguine (fuer Lehrer: die kleinste Art der Welt)
1 Wombat (auf dem Ruecken liegend)
1 Echse oder Leguan (aber mindestens 2 Meter lang!)
2008 Voegel (darunter auch Papageien oder so...)
57 Muecken (aber noch keine Sandflies)
2 schnusige Buesis (auch hier sind nicht die Surfer gemeint)
22.3.08 06:46


Auckland-Auckland Airport-Adelaide-Robe

Weil es uns heute besonders schwer faellt, einen originellen Einstieg in einen neuen Reisebericht zu finden, machen wir es uns heute auch mal einfach (fuer Lehrer: wir sind ja schliesslich in den Ferien) und beginnen gleich mit dem Hauptteil:

Also, wir sind in Auckland angekommen und haben uns (mit all unseren neuen Kleidern) in einem Hostel breit gemacht. Hier staunen wir ueber die Unfreudlichkeit des Personals: Sie halten es nicht mal fuer noetig, uns bei losheulendem Feueralarm, den Weg ins Freie zu weisen. Nein, sie schlagen uns sogar noch die Tuer vor der Nase zu! Dank unserer scharfsinnigen und einmaligen Beobachtung der herausstroemenden Masse im Pijama (teilweise ohne Unterbruch der Skypeverbindung am Laptop) kommen wir zum Schluss (aber nicht des heutigen Berichtes), dass wir uns wohl selbst aus dem Hostel evakuieren muessen. Unsere einzige Sorge gilt zu diesem Zeitpunkt unseren neuen Errungenschafften (nein, keine Surfer, sonder nur die von diesen verkaufte Surfermode!). Langer Rede kurzer Sinn: Ein laeppischer Haarfoehn (der pubertierenden Tussen vom vierten Stock) war der Ausloeser der ganzen Aufregung.

Was wir sonst noch so alles in Auckland erlebt haben: zwei traenenruehrende Kinofilme geschaut, Regis Geburtstag mit viel Essen gefeiert (Starbucks, Sushi, Subway, Hubberts Muesli, Geburtstagsmuffin, Reeses, Eis, Popcorn usw.), etliche Surfshops (und deren Verkaeufer) besucht, Van in windeseile gereinigt und abgegeben und mit dem Taxi um ein Uhr nachts an den Flughafen gefahren. Wir sind naemlich der Meinung (und dies nicht nur aus Sparmassnahmen), dass jeder, der eine Weltreise macht, mindestens einmal an einem Flughafen uebernachten sollte. Wenn wir schon frueher gewusst haetten, wie toll so eine Flughafenwartehalle mit all ihren Annehmlichkeiten (= gratis Internet und Dusche, Kaffee am Bett, Einkaufsmoeglichkeiten rund um die Uhr (Lisa schlaegt um fuenf Uhr morgens zu) und gratis Weckdienst) ist, haetten wir an Stelle des brandgefaehrdeten Hostels den warmherzigen Flughafen gewaehlt.

Weil wir mit Wicked Camper (abgesehen aller Pannen) so gute Erfahrungen gemacht haben, sind wir bereits zwei Stunden nach der Landung in Adelaide (fuer Lehrer: es ist hier 38 Grad heiss) stolze Besitzerinnen eines neuen "Bueslis". Wir brausen damit ohne zu zoegern instinktiv der Sonne entgegen zum naechsten Strand. Dort moechten wir uns eigentlich gerne von den Strapazen der vergangenen Nacht und der hier herrschenden klimatischen Bedingungen erholen, doch da kommen uns 9 Jungs (der eine mit Hochzeitsschleier) in die Quere und wir muessen (um nicht unfreundlich zu erscheinen) mit ihnen ein kuehles Bier trinken. Um allen weiteren Annaeherungsversuchen zu enkommen, fliehen wir in unseren Van und stellen uns schlafend (das zieht immer!).

Auf der langen Fahrt am naechsten Tag werden uns langsam die Distanzen bewusst und wir gewoehnen uns an den Gedanken, dass nun endgueltig Neuseeland hinter uns liegt und das Abenteuer "Australien" begonnen hat. Da uns jetzt auch kein geeigneter Schlusssatz einfaellt, beenden wir diesen Eintrag mit einem simplen (jedoch nicht zu unterschaetzenden) Punkt.

Fazit:

  • Viellicht isch das en Hulakoala?
  • Buhhhh.....Aahahhhhh
  • Ich han nid mini Wanderflipflops derbii
  • Isch das en Dumpfbackepinguin
14.3.08 01:08


Wellington-Tongariro-Taupo-Rotorua-Cape Reinga-Auckland

Bei schoenstem Wetter fahren wir auf direktem Weg zum Mount Tongariro (fuer Lehrer: dies ist der beruehmteste noch aktive Vulkan der Nordinsel). Wegen straffem Zeitplan gibt es vorher keinen Blick auf die Wetterkarte. Im Visitorcenter merken wir, dass dies ein gravierender Fehler war, denn der Drache hinter der Theke raet uns (boese Zubngen wuerden behaupten, sie verbietet es uns), die Wanderung in den naechsten fuenf Tagen zu unterlassen, weil Dauerregen, stockdicker Nebel und heftige Windboeen angesagt sind. Nach einer solch angsteinfloessenden Hiobsbotschaft wagen nicht mal wir mitflipflopueberallhinwanderndenundbergerfahrenen Schweizerinnen das Erklimmen des Tongariro Crossings und treten den sofortigen Rueckzug nach Taupo an.

Doch wir bleiben nicht lange vom Pech verfolgt (bei diesem Tempo haben wir dies wohl abgehaengt!). Ein netter Radfahrer (am Strassenrand aufgegabelt) gibt uns den Tip, dass am folgenden Tag in Taupo ein Ironman stattfinden wird. Leider ist die Anmeldefrist fuer uns schon abgelaufen, deshalb beschliessen wir, all unsere ueberschuessige Energie als begeisterte, laermmachende und hyperaktive Klapperhaendchenbesitzerinnen los zu werden. Wir sind dabei so ueberzeugend, dass uns viele fragen, wen wir denn so tatkraeftig unterstuetzen (natuerlich alle Schweizer!).

Voellig erschoepft und mit vielen neuen Vorsaetzen (von nun an taeglich fuenf Stunden Jogging-, Velo- und Schwimmtraining) fahren wir weiter nach Rotorua, vorbei an qualmenden Schlammloechern (haben wir das nicht schon im vergangenen August gesehen?). Wie es der Zufall so will, treffen wir dort auf drei Lehrerkollegen von Regi. Mit Kaeffelen, einem feinen Znacht und Wein geht ein weiterer (aber nicht minder) spassiger Tag zu Ende.

Da wir von den hier ansaessigen Wetterfroeschen erfahren (= Mundzumundpropaganda), dass das Wetter nun speziell im Norden der Insel viel besser werden soll, rasen wir der vorhergesagten Sonne entgegen...doch auch das faellt buchstaeblich ins Wasser. Wir stehen am Cape Reinga (fuer Lehrer: der noerdlichste Punkt Neuseelands) koennen vor lauter Regen und Nebel den beruehmten Leuchtturm vor der Nase nicht sehen und fuerhern trotzdem einer unserer legendaeren Fotosessions durch. Als waere dies noch nicht genug, muessen wir unser Lieblingsmuesli (fuer Lehere: Marke Hubbarts) anschliessend plitschplatschnass mit Wasser "geniessen" (da sogar die Milch bei diesem Wetter sauer wurde). Da bleibt uns wohl nur die Flucht nach Auckland, wo es hoffentlich frische Milch gibt!

Fazit:

  • Frog doch dae mit de Kamera, oeb er no e Reporterin brucht.
  • Are you from Brazil?
  • I ask for what I want!
  • I get stronger day by day!
  • Ich schloh kei alti Fraue!
  • Das wuerd au nid jede mitmache!
  • Das isch nur "us Versehe" passiert!
6.3.08 06:50


Motueka-Nelson-Havelock-Malborough Sound- Picton-Wellington

Samstag:

  • Regen - deshalb Kaeffelen
  • Lang aufgeschobene Dinge erledigen
  • Auto wird in Abwesenheit der Besitzerinnen versucht aufzubrechen (war wohl ein Anfaenger!)
  • Kurze Verunsicherung beiderseits, dann unbeirrter Gang ins Kino (mit Wertsachen, inkl. Flugtickets)

Sonntag:

  • Wieder Regen - deshalb wieder Kaeffelen
  • Schwimmen im Aquatic Center (...nicht etwa Baedelen...erst nach 47 Laengen Baedelen im Whirlpool...)
  • Faehre buchen im Visitor Center - Amanda beraet uns - Unterhalten vieler ungeduldiger Touris - andere werfen boese Blicke

Montag:

  • Sonne
  • Fahrt von A nach B
  • Wandern auf dem Queen Charlotte Track (...wieder mal als einzige mit Flip Flops)
  • Baden im Meer
  • Schlafplatzsuche und Sterne (...und andere(s)) beobachten

Dienstag:

  • Wieder Sonne
  • Biken auf dem Queen Charlotte Track (...nicht in Flip Flops)
  • Wieder im Meer baden (Koerpersalz wird durch Meersalz ersetzt)

Mittwoch :

  • Noch mehr Sonne
  • Kayaken im Malborough Sound
  • Nochmals im Meer baden
  • Haareschneiden und Duschen auf dem Steg (...was braucht man mehr als einen Schlauch mit Suesswasser?!)

Donnerstag:

  • Morgengrauen (...keine Ahnung welches Wetter)
  • Spaeter viel Sonne
  • Faehrenfahrt von Picton nach Wellington (in Delfinbegleitung)
  • Flanieren an und rund um die Meerpromenade (...selbst das kann teuer sein!)

Fazit:

  • Ich hans Schoggigschte gnoh wos gha het!
  • Hesch s Nestbauersyndrom?
  • Machsch mir denn kei Beatles Frisur, gaell?
  • Unser Traumschlafplatz ist besser als Kino!
  • Rascheln im Gebuesch. Zusammenzucken. "Das isch sicher en Kiwi!"

 

28.2.08 23:59


Punakaiki-Westport-Murchison-Motueka-Marahau-Takaka-Cape Farewell-Motueka

Es ist 16.45 Uhr (...irgendwann zwischen Montag und Sonntag). Wir sitzen vor einem gemuetlichen Kaffee in Motueka, die eine schluerft ein Frappe, die andere einen Eiskaffee (Achtung:der erste, der erraet, wer was trinkt, bekommt in den naechsten Tagen eine wunderschoene, selbstgedichtete Postkarte der Redaktion zugeschickt). Folgende Szene spielt sich vor unseren Augen ab: Mann und Frau, deutschsprechend, geschaetzte 56 Jahre alt, brechten wegen einer Banalitaet in einen giftigen Ehestreit aus. Wir wuerden diese Nebensaechlichkeit ja nicht erwaehnen, wenn wir aehnliche Szenen nicht schon des oefteren miterlebt haetten. anscheinend wirkt unser Lachen hier nicht ansteckend.

Na ja, zurueck zum Wesentlichen: Ausgeschlafen (...bis um acht Uhr!) geht es zufaelligerweise zur High Tide zu den Pancake Rocks (fuer Lehrer: Das sind Gesteinsformationen, die omelettenartig ins Meer ragen). Dort machen wir mal wieder ein paar gute Schnappschuesse, bevor es uns dann weiter nach Norden zieht. Die Schlafplatzwahl wird heute nach dem Kriterium "Ruhigesverstecktessandflylosesplaetzchen" mit einfachem Zugang zu einem "Klarennichtzuheftigaberdochziehendenfluss" gefaellt. Dort springen wir wagemutig, ausgeruestet mit Shampoo und Rasierer, ins erfrischende Nass. Diese gewebestraffende Aktion gefaellt uns so gut, dass wir sie am naechsten Morgen, in aller Herrgottsfruehe, wiederholen.

Nach dieser Kaelte erwaermen wir uns an einem einsamen, wunderschoenen, kilometerlangen Sandstrand im Abel Tasman Nationalpark. als die Sonne ans Untergehen denkt, nuetzen wir ihre letzten Strahlen, um ans Cape Farewell zu fahren und dort rechtzeitig fuer einen romantischen Vollmondspaziergang in trauter Zweisamkeit (...umzingelt von lauter Schafen und Huehnern) bereit zu sein.

Das Cape Farewell (fuer Lehrer: Dieser Ort ist bekannt fuer seine Sandduenen, das sind vom Wind zufaellig angehaeufte Sandhuegel), welches wir am folgenden Tag erkunden, haut uns fast aus den Flip Flops! Denn so einen traumhaft schoenen Strand haben wir in unserem ganzen reiseerfahrenen Leben noch nie gesehen. Das muessen wir natuerlich sofort festhalten und machen vor lauter Freude Duenenspruenge vor der Kamera. Nach so viel Bewegung lockt das Meer!

Zurueck auf dem Parkplatz goennen wir uns ein ausgedehntes Pick Nick, werden von allen Leuten angelacht (...ob das wohl am Spruch auf dem Van liegt?) und treffen sogar ueberraschend eine "alte" Reisebekanntschaft. auch am Abend treffen wir wieder auf drei bekannte Gesichter, die uns zu einem Glaeschen Wein einladen.

Fazit:

  • Mir haettes schlechter choenne treffe.
  • Du muesch zu jedem Rosinli no es Schoeggeli naeh!
  • Das han ich au grad denkt (etwa 50 mal am Tag).
  • Du Chochschaulueger!!!
23.2.08 06:24


Milford Sound - Queenstown - Lake Hawea - Fox Glacier - Punakaiki

Nach der atemberaubenden Schifffahrt auf dem Milford Sound zieht es uns weiter nach Queenstown (fuer Lehrer: dieses malerische Staedtchen ist wohlbekannt fuer die weltweit erste Bungeejumpingbruecke). Hier verzuecken nicht nur architektonische sondern auch andere Wunderwerke. Wir staunen und staunen...

Einen (hier nicht weiter nennenswerten) Shop spaeter, suchen wir im Regen einen Schlafplatz ausserhalb von Queenstown. Dabei werden wir von einem Paparazzi verfolgt, der unbedingt unseren Van von allen Seiten fotographieren will (und wir dachten schon, er will uns wegen dem illegalen Schlafplatz zurechtweisen!). Das Verfolgtwerden soll kein Einzelfall bleiben (wie wir bald merken werden).

Am naechsten Morgen verspueren wir einen inneren Drang nach intensiver Koerperpflege. Da nuetzen wir doch glatt die Gelegenheit in einem von der Strasse hervorragend ueberblickbaren See ein Schaumbad zu nehmen.

Erfrischt und hungrig machen wir uns auf die Suche nach Nahrung (was an einem Sonntag zu einer richtigen Herausforderung wird). In Fox Glacier werden wir dann endlich fuendig und haengen doch glatt noch den obligaten Touriausflug zum Fox Gletscher an (zur Info: es ist inzwischen neun Uhr abends). Haetten wir da schon gewusst, welche Torturen in der Nacht auf uns warten, waeren wir wohl noch etwas laenger geblieben. Denn wir werden von Tausend (mindestens...) Sandflies (fuer Lehrer: das sind kleine, blutruenstige, hinterhaeltige, nicht todzukriegende, ueberallhineinkriechende und unertraeglichhochsummende Biester) ueberaus gemeinst attakiert und gefoltert (kannst du dir jetzt diese Qualen vorstellen!?).

Zweieinhalb Stunden Schlaf (...ueber die ganze Nacht verteilt) spaeter und mit etwa zweieinhalb Liter Blut (mindestens...) weniger, entscheiden wir, aus gesundheitlichen Gruenden, die geplante zweitaegige Wanderung auf bessere Tage zu verschieben...wobei man in Anbetracht der erneuten morgentlichen Starthilfe (in Gestalt von drei jungen, gutaussehenden und aeusserst charmanten Automobilisten) nicht von einem schlechten Tag sprechen kann. So ist es uns an diesem Morgen doch noch moeglich, in die naechste Garage zu fahren, wo wir "zufaelligerweise" nochmals auf unsere drei Retter (...sind bestimmt Surfer!) treffen.

Damit jetzt keine Missverstaendnisse auftreten, muessen wir unbedingt noch etwas klaeren: All die bisher aufgelisteten Batterieausfaelle sind nicht etwa auf weibliche Unkenntnisse oder auf Mittel zu Maennerbekanntschaften zurueckzufuehren, nein, sondern auf einen laeppischen Wackelkontakt! Dies erklaert uns ein humorvoller Garagist, der fuenf Jahre in der Schweiz gearbeitet hat.

So vergeht auch dieser Tag rasend schnell und wir landen kurz vor Sonnenuntergang am Eingang von Punakaiki. Hoffentlich koennen unsere (...) Koerper in dieser Nacht die mangelnden Blutkoerperchen wiederherstellen.

 

Anmerkung der Redaktion:

Soeben haben wir von einer nicht deutschsprechenden Vannachbarin erfahren, dass sie sich koestlich ueber unser Blogschreiben und das dazugehoerige Gelaaechter amuesiert habe und dass ihr mit Beziehungsproblemen belasteter Abend somit gerettet sei. Ach, so ein positives Feedback tut schon gut (...)!

Fazit:

  • Mach ja nie aus einem Elefanten eine Sandfly
  • Danke Voegeli jetzt muen mir nuemm abwaesche!
  • Flueg Voegeli flueg!
  • Auch andere Scheinwerfer werden brennen gelassen.
  • Our flatterie is low...
  • Feldversuche sind vor allem in der Nacht lustig!
19.2.08 05:41


Christchurch - Timaru - Dunedin - Riverton - Te Anau - Milford Sound

Gepackt sind am Montagmorgen alle Sachen,

jetzt muessen wir uns aber schleunigst auf den Weg machen.

Zur Shuttelbus-Station wollen wir gehen, die wir ploetzlich in Form der Vermietstation sehen.

Wicked-Camper erlaubt sich da wohl einen Spass,

das finden wir beide voll krass!

Drei Stunden muessen wir auf unser Auto warten,

dafuer gibt es gratis Karten.

Leider spielt uns der Fahrergurt einen ueblen Streich,

das finden wir einen schoenen Seich.

Deswegen muessen wir zur Garage zurueck,

und stuerzen uns danach in unser (Un-) Glueck!

Los geht es in den Linksverkehr mit Mut,

das kommt schon Gut.

 Warum tun die nur alle so wild winken,

wenn wir doch so schoen brav blinken?! 

Sind wir da im Gegenverkehr? Nein!

Wir benutzen den Scheibenwischer trotz Sonnenschein!

Spaet ist es geworden und wir wollen gehen,

damit wir beim Fahren noch etwas sehen.

 Aber anstatt im Sueden landen wir im Norden,

das macht uns etwas Sorgen.

Zum Schlafen ist es jetzt Zeit,

wir machen unser Piji bereit.

Am naechsten Tag sind wir wieder fit

fuer einen weiteren Trip.

Zu den Boulder-Rocks am Meer,

da machen wir Fotos und mehr.

 Nach Dunedin fahren wir mit fast leerem Tank,

aber es hat noch gereicht, Gott sei Dank!

Nach diesem Schreck muessen wir uns erholen,

deshalb gehen wir uns einen Kaffee holen.

Die Parkuhr sagt, wir muessen umparkieren,

doch ich glaube, wir muessen marschieren.

Gebrannt hat die ganze Zeit das Licht

...ohhh, das glauben wir jetzt nicht!

Die Batterie die ist jetzt ganz leer,

so kommen wir aber nicht ans Meer.

Zwei Neuseelaender helfen zu ueberbruecken,

so koennen wir doch noch von der Stelle ruecken.

Am Abend geniessen wir am Schlafplatz die Sterne,

das machen wir mit einem Bierchen gerne.

Gelernt haben wir aus dem Fehler nicht,

schon wieder brennt am naechsten Abend des Autos Licht!

Dies merken wir in der Nacht bei Sturm und Regen,

denn wir koennen unseren Van nicht mehr fortbewegen.

So muessen wir warten bis zum naechsten Morgen,

und uns wieder eine Starthilfe besorgen.

Auf dem Milford Sound cruisen wir danach herum

und es ist uns zum Foetelen drum.

Beobachten koennen wir dabei Seehunde und Delfine,

da erhellt sich noch mehr unsere Miene.

Der ganze Tag war voller Sonnenschein,

da kann man ja nur gluecklich sein!!!

Fazit:

  • I have a strong will but a weak wont!
  • Rastaschafe und andere sind cool (maehhhhhhh)
  • Du muesch mir zeige wo rechts und links isch!

 

 

15.2.08 06:42


Reunion in Christchurch

Neuigkeiten im Fall Regulisa

reli: Nach der schmerzhaften Trennung in Vancouver im September letzten Jahres, kam es am 8. Februar 2008 am Flughafen von Christchurch zur langersehnten Reunion der beiden Frohnaturen Regula L. und Lisa M..

Gemaess der Augenzeugin A. aus B.* wartete eine braungebrannte Lisa, sichtlich nervoes, bereits eine halbe Stunde vor der geplanten Ankunftszeit von Regula in der mit Spannung geladener Luft gefuellten Wartehalle. Es machte den Anschein, als ob sie beunriuhigt ueber den sicherheitsmangelnden Vorfall jenes Morgens war. Die geistig umnachtete Frau C. aus D.* versuchte aus finanziellen Gruenden mit einem einfachen "Schnitzerli" den Piloten E. aus F.* dazu zu bewegen, sie gratis nach Sydney zu fliegen (ausfuehrlicher Bericht siehe S. 25).

"Regula wirkte sehr erschoepft", meinte die Mitreisende G. aus H.*,"ich hatte etwas Angst um ihre Gesundheit, denn sie war erschreckend bleich." Diese Aussage soll aber nicht zu weiterer Beunruhigung beitragen, denn wie allgemein bekannt ist, sind Langstreckenfluege nie erholsam.

Um 13.49 Uhr oeffnete sich die glaeserne Tuer. "Regula und Lisa wirkten so gluecklich und hatten dasselbe Glaenzen in den Augen, welches bei den Beiden zum letzten Mal in Vancouver zu beobachten gewesen war", sagte die Flightattendant I. aus J.*. "Sie strahlten innere Freude aus."

Weitere Augenzeugen wollen Regulisa in den folgenden zwei Tagen des weiteren in einem Backpackers, in etlichen Surfshops und beim gemuetlichen Kaffeeklatsch vor dem sonnigen Starbucks gesichtet haben. Von Freunden der beiden haben wir zudem erfahren, dass eine aufregende Reise geplant wird. Es bleibt also spannend...oder wie die Freundin K. aus L.* meint:" Ich freue mich wahnsinnig auf weitere abenteuerliche Stories von Regulisa."

 * Name ist der Redaktion bekannt.

Fazit:

  • Do muess meh nid warte bis er gruhiged het!
  • Vo huet a wird wieder alles andersch.
  • Ich lueg viel z fest uf d Verpackig.
  • Gwuessi Sache muess meh eifach usprobiert ha.
  • Mach s Muhl zue, dini Zaehn blende!
  • Soell ich es Foeteli mache? De gseht dis Mami, dass gruhiget hesch!!!

10.2.08 07:32


31.1.08 00:22


Auckland-Raglan-Waitomo-New Plymouth

Nach dem ich schweren Herzens von Jack Johnson und seinen Surferfreunden Abschied nahm, flog ich am 14. Januar von Honolulu in Richtung New Zealand, wo ich am 16. Januar auch ankam. Der 9 Stundenflug war wirklich fast wie 2 Tage lang, denn ich sass wie  eine Sardine zwischen zwei aelteren Herren eingebuechst. Naja, noch immer unfassbar, dass der 15. Januar 2008 fuer mich einfach ausgelassen wurde (meine Weltreise ist so einen Tag kuerzer), machte ich die ersten neuseelaendischen Erfahrungen. Zum Beispiel kann man mit Wanderschuhen voller Dreck einreisen und sie werden einem gratis bis aufs kleinste Detail geputzt (so schoen sauber waren meine Schuhe nur im Laden, als ich sie gekauft habe!)

Nachdem ich Auckland nach einem Tag bereits gesehen habe, machte ich mich mit dem Bus auf den Weg nach Raglan. Ich kam in einem wunderschoenen kleinen Doerfchen direkt am Meer an und war in einem super Backpacker untergebracht. Das Surferdoerfchen ist unteranderem bekannt durch den Film "the endless summer 1" (fuer Lehrer: ein Klassiker unter den Survideos). Ich fuehlte mich unter all den Surftalenten natuerlich pudelwohl und entschloss mich gleich vier Naechte dort zu verbringen. Neben Kajakfahren, Surfen, von der Brueckespringen und Suennele, kam auch das in der Haengematteliegen nie zu kurz. So koennte ich noch weitere Tage anhaengen, aber ich entschloss mich, nach meinem besten Surftag meiner kurzen Surfkarriere (ich stand fast alle Wellen!!!) das Doerfchen und die netten Leute zu verlassen (schon wieder so ein Abschiedsschmerz...)

Ich reise weiter in Richtung Sueden und mache einen Halt in Waitomo, einem Oertchen, dass fuer seine Hohelen mit Gluehwuermchen bekannt ist. Natuerlich mache ich, wie ein richtiger Tourist eine Tour in die Hohle mit (und war auch ganz entzueckt ueber die Gluehwuermchen). Entschloss mich dann aber ziemlich schnell (bei all diesen komischen Touristen) weiterzu reisen. So kam ich in den Genuss einer Shuttlebusfahrt mit Alleinunterhaltung und fuhr durch schoene Landschaften nach New Plymouth!

Fazit:

  • Ja, die sprechen wirklich Englisch!
  • Vergiss ja nicht Sonnencreme einzuschmieren oder dann wenigstens After Sun!
  • Telefonieren kann teuer sein.
  • No worries!
  • Reeeegi freu dich!!!!
26.1.08 00:13


Oahu / Hawaii

An meinem letzten Abend in Vancouver bin ich mit Freunden von der Schule noch ein letztes mal ins mongolische Restaurant gegangen. Ich glaube, die werden mich dort als Stammkundin echt vermissen und in ein tiefes Januarloch rutschen. Nachdem ich mich dann von den Leuten und von meinem Snowboard schweren Herzens getrennt habe, lief ich im Schneegestoeber zu meinem Hostel. Morgensfrueh fuhr ich dann die schneebedeckte Strasse zum Flughafen. Einige Stunden spaeter, ich konnte es fast nicht fassen, sass ich bereits am Strand von Waikiki und genoss die Sonne in vollen Zuegen (schliesslich war Sonnenschein in Raincouver echt Mangelware). Etwas enttaeuscht, dass man keinen Lei (fuer Lehrer: dies ist eine hawaiianische Blumenkette) bekommt, erkundete ich erstmals die Gegend. Mit dem Tipp, dass die grossen Wellen kommen wuerden, machte ich mich am naechsten Morgen auf zur North Shore. Nicht ahnend wohin mich der Bus wohl bringen wird, stieg ich bei einem Stopp mit vielen geparkten Autos aus. Wer haette gedacht, ich bin mitten von ganz vielen gutaussehenden Surfern gelandet und wurde somit Zuschauerin von einem Surfcontest der groesseren Art. So konnte ich die besten Szenen von den naechsten Surfvideos bereits live geniessen und habe nun das Ziel meiner Surfkuenste kennengelernt.

Der naechste Tag wollte ich dann im Wasser verbringen, deshalb entschloss ich mich im ruhigeren Wasser der nahe gelegenen Hanaumo Bay schnorcheln zu gehen. Ich machte viele neue Bekanntschaften mit freundlichen, farbenfrohen und neugrierigen Fischen aller Art. (Ich dacht schon ich bin im Basler Zooli gelandet...) Am Abend bin ich dann mit ein paar Leuten vom Hostel zum Strand gegangen um den wunderschoenen Sonnenuntergang zu geniessen (Danke Klaus fuer den Tipp)

Der naechste Tag verbrachte ich in einem Regenwald und wanderte zu einem Wasserfall. Dabei konnte ich die wunderschoene Pflanzenwelt von Oahu bestaunen. Nach so vielen Stunden in Hawaii war es dann aber endlich Zeit selber auf ein Surfboard zu stehen (oder besser gesagt mehrheitlich zu liegen). Nach vielem Paddeln hatte ich doch einige Erfolgserlebnisse und surfte die Wellen. Eine Profikarriere ist jedoch noch weit entfernt, deshalb verliess ich Hawaii schwerenherzens nach wenigen Tagen wieder.

Nun bin ich bereits in New Zealand und geniess weiterhin die sommerlich warmen Temperaturen. 

12.1.08 03:37


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